Nach wie vor aktuell und durch den ständig zunehmenden Güterverkehr auch ein ernsthaftes Thema: Ersatz des Bahnüberganges in Stubben durch eine Straßenbrücke.
Die Planungen des Straßenbauamtes sind weit vorangeschritten. Es fehlt aber an Aktivität seitens der Bahn. Außerdem sind die Straßenbauplaner mit dem Raumordnungsverfahren zur Küstenautobahn intensiv beschäftigt, Geld ist auch nicht vorhanden. Das Planfeststellungsverfahren für eine Brücke ist inzwischen angelaufen, die Auslegung der Planunterlagen hat Anfang 2009 stattgefunden.
Zahlreiche Fragen knüpfen sich an das Vorhaben, unter anderem:
- Wie kann das Bauwerk in das Ortsbild integriert werden? Wird das Ortsbild womöglich unwiederrufbar verunstaltet?
- Wie wird der Zugang zum Bahnhof bzw. zu den Gleisen für Fußgänger, Radfahrer, Kfz geregelt?
- Wie kommen Rollstuhlfahrer auf den Bahnsteig?
- Welchen Weg werden Radfahrer und Fußgänger nach Bokel nehmen?
- Wo gibt es neue Räume für Verwaltung, Kirchengemeinde und DRK?
Sprecht die Ratsmitglieder an in Stubben, Bokel und in der Samtgemeinde. Die Bahn AG verspricht besseren Komfort, worunter sie versteht, dass man anstatt zu ebener Erde auf den Bahnsteig zu gelangen, eine Brücke benutzen soll. Intensive Beteiligung der Bahnnutzer und Dorfbewohner am Planfeststellungsverfahren ist geboten!
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