14. Dezember 2011


Kommunalwahl 2011



Wahlflyer zum Herunterladen: hier

Unser Programm 2011 - 2016 HTML oder PDF


Umdenken in Loxstedt:
Ratsmehrheit SPD/Grüne lehnt A 22 ab - Ausstieg aus Förderverein A22

Der Loxstedter Gemeinderat lehnte am 23.06.2009 mit den Stimmen von SPD und Bündnis90/Grüne die Vorzugsvariante des Raumordnungsverfahrens A 22 ab und beschloss den Austritt aus dem Förderverein "Pro A 22". Damit wird die A 22 jetzt von den Gemeinderäten Samtgemeinde Beverstedt und Gemeinde Loxstedt gemeinsam abgelehnt.


RegioMarkt Beverstedt


Bio-Landwirte und Landwirte, die konventionell, aber schonend wirtschaften (Verzicht auf den Einsatz von genetisch veränderten Saaten), Gärtner, Imker, Fischwirte und Bäcker aus der Region bieten zu geregelten Öffnungszeiten ihre Waren im Regiomarkt Beverstedt an.

  • Die Herkunft der Produkte ist für die Kunden nachvollziehbar und die Hersteller garantieren für Qualität und Frische mit ihrem Namen.
  • Kurze Transportwege und eine zentrale Einkaufmöglichkeit einer breitgefächerten regionalen Angebotspalette schonen die Umwelt!
  • Ergänzt wird das RegioMarkt-Angebot durch (Kunst-) Handwerk, Naturkosmetik und Waren, die in der Region verarbeitet werden oder aus Kooperationen mit anderen Regionalinitiativen stammen.


"Kinder von Tschernobyl" im Sommer 2009 wieder zu Gast in Beverstedt

Im Sommer 2009 war wieder eine Gruppe von Kindern aus Weißrußland in der Samtgemeinde Beverstedt zu Gast, um sich mit gesunder Ernährung zu stärken und positive Eindrücke als Hoffnungszeichen für ihr weiteres Leben mitzunehmen. Die Kinder waren dieses Mal gemeinsam im Schullandheim in Bokel untergebracht.

Geld- und Sachspenden oder auch personelle Unterstützung für weitere Aktivitäten sind weiterhin willkommen!

07. Juni 2009: Europawahl
Ergebnisse für Bündnis90/Die Grünen in der Samtgemeinde Beverstedt

Samtgemeinde Beverstedt: Mit 14,97 % war für Bündnis90/Die Grünen eine deutliche Steigerung gegenüber der Landtagswahl 2008 zu verzeichnen (10,27 % Zweitstimmen).

Überdurchschnittlich hoch war der Stimmenanteil in folgenden Wahlbezirken: Appeln (15,64 %), Beverstedt IV (18,22 %), Osterndorf (18,42 %), Bokel I(19,04 %), Frelsdorf (19,21 %), Lunestedt I (18,85 %), Lunestedt III (22,38 %), Stubben II (19,73 %).

Das "Schlusslicht" war wie üblich Wollingst mit 6,0 %.


27. Januar 2008: Landtagswahl in Niedersachsen!

Jede Stimme für Bündnis90/Die Grünen war eine deutliche Stimme gegen die A22!

Wahlergebnisse:

Samtgemeinde Beverstedt: Mit 10,72 % Zweitstimmen ist für Bündnis90/Die Grünen eine deutliche Steigerung gegenüber der Landtagswahl 2003 zu verzeichnen (7,47 %). Bei den Erstimmen konnte Hans-Jürgen Klein den Anteil von 5,63 % (2003) auf 9,99 % (2008) steigern. Rechnet man "Grüne" und "Linke" zusammen, haben die "Anti-A22-Parteien" 17,65 % Zweitstimmen erreicht. Zweitstimmen Lunestedt: 13,24 % Grüne, 6,84 % Linke. Zweitstimmen Gemeinde Loxstedt: 9,93 % Grüne, 9,85 % Linke. Gemeinde Appeln: 15,8 % Grüne, 2,0 % Linke. Osterndorf: 14,89 % Grüne, 4,25 % Linke. Frelsdorf: 13,33 % Grüne, 0,60 % Linke. Im Bereich der A22-Vorzugstrasse also jeweils fast 20 % Stimmen für Parteien, die sich eindeutig gegen die A 22 ausgesprochen haben. Das ist eine politisch gewichtige Größe und eine gute Basis für den weiteren Widerstand gegen die A22. Denn auch die Wähler der anderen Parteien sind nicht alle Befürworter der A22.

Auch am Gen-Mais-Standort Bokel vergleichweise hohe Anteile für die eindeutig kritischen Parteien: 10,43 % Grüne, 9,64 % Linke. Besonders auffällig Wahlbezirk Bokel III mit 10,70 % Grüne, 14,38 % Linke. Die CDU kam dort über 25,4 % nicht hinaus. Ein erstaunliches Ergebnis für einen so ländlichen Wahlbezirk. Ein kräftiger "Gruß" an den Kammerpräsidenten und GEN-Mais-Verfechter Fritz Stegen und seine Parteifreunde dürfte sich mit diesem Ergebnis verbinden.

In der Gemeinde Loxstedt hat die A22-Protagonistin Frau Vockert (CDU) fast 12 % Erstimmen verloren (statt 52 % nur noch 40%). A22-Protagonist Mc Allister (CDU) verlor in der Samtgemeinde Beverstedt 8 % seines Erststimmenanteils (statt 53,5% noch 45,5%). Beide haben insgesamt ihre Wahlkreise gewonnen, wozu ihnen von hier aus nicht unbedingt gratuliert wird...

Vergleich an Wählerstimmen (Erststimmen/Zweitstimmen) zur Landtagswahl 2003 in der Samtgemeinde Beverstedt: CDU -982/-957, SPD -646/-580, Grüne +217/+146, Linke +416/+446. Im Gegensatz zu CDU und SPD konnten die Wähler der Grünen offenbar gut motiviert werden und haben sogar real kräftig zugelegt, trotz der Konkurrenz durch die "Linke".

Der Ortsverein Beverstedt Bündnis 90/Die Grünen hatte für Donnerstag, den 24. Januar, 20 Uhr, Hotel Biber, zu einer Veranstaltung mit Hans-Jürgen Klein in Beverstedt eingeladen. Unter dem Motto "Klimaverträglich Leben" hat der Direktkandidat Hans-Jürgen Klein darüber informiert, welche Möglichkeiten jeder hat, zum Klimaschutz beizutragen und wie eine gesunde wirtschaftliche Zukunft ohne Küstenautobahn und Kernkraftwerke möglich ist.

Am Samstag, 26.1., hat der Ortsverein von 11 - 13 Uhr gemeinsam mit Hans-Jürgen Klein mit einem Infostand vor dem Aktiv-Markt über das Wahlprogramm der niedersächsischen Grünen informieren.

Die Fraktion von Bündnis90/Die Grünen im Kreistag Cuxhaven hat einen Antrag zur Ablehnung der A22 eingebracht, der am 14. Januar ab 8.30 Uhr auf einer Sitzung des Kreisausschuss im Kreishaus Cuxhaven behandelt wurde. Die einzige Partei im Landkreis, die die Küstenautobahn ablehnt, ist Bündnis90/Die Grünen.


27. März 2008 - Gründungsversammlung:
Schutz- und Klagefonds gegen die Küstenautobahn

Der Schutz- und Klagefonds gegen die Küstenautobahn wurde erfolgreich gegründet.

Ziel des Vereins ist es, Geld für Klagen gegen die Planfeststellungsverfahren zur A 22 zusammen zu tragen und potenzielle Kläger rechtlich zu beraten. Beitreten können alle Menschen, die dieses Ziel unterstützen wollen.
Kontakt: Prof. Dr. Dieter Rohloff, Wehldorf.


15.01.2008 - Gründungsversammlung:
Schutzgemeinschaft ländlicher Raum Nord-West (e.V.)

Der Verein "Schutzgemeinschaft ländlicher Raum Nord-West (e.V.)" wurde gegründet:

Dienstag, 15. Januar 2008, Stotel.

Ziel des Vereins ist es, Natur und Landschaft in der Region zu schützen, insbesondere die Planungen zur A22 kritisch zu begleiten. Beitreten können alle Menschen, die dieses Ziel unterstützen wollen.
Kontakt: Prof. Dr. Dieter Rohloff, Wehldorf.


Aktiv gegen die Küstenautobahn A22!
5.000 Stellungnahmen gegen die Vorzugstrasse der Küstenautobahn!


Frau Faße (SPD-Bundestagsabgeordnete und Mitglied im Verein "Pro A22") wünschte sich, dass gegen die A22 nicht ähnliche Unruhe wie gegen die Elbvertiefung entsteht. Die Betroffenen vor Ort wünschen das Gegenteil. Mit den rund 5.500 Einwendungen gegen die A22 wurde die Zahl der Einwendungen gegen die Elbvertiefung erreicht!

Am 18. Dezember endete in den Kommunen entlang der Untersuchungskorridore die Frist für die Abgabe von Stellungnahmen der Bürger zum Raumordnungsverfahren A 22. Im Beverstedter Rathaus gingen über 300 Stellungnahmen ein, in Loxstedt etwa 900. Darüber hinaus haben viele Bürger Unterschriftenlisten gegen die A 22 unterschrieben und sich am online-Verfahren beteiligt. Bürgerinitiativen und Umweltverbände haben mit ausführlichen Stellungnahmen bis zum 15. Januar noch eins draufgesetzt. Die Gemeinderäte in Loxstedt und Beverstedt haben die Vorzugstrasse abgelehnt. In vielen anderen Gemeinden wurden und werden Ratsbeschlüsse gegen die Vorzugstrasse (z.B. Appeln, Stadland, Himmelpforten, Engelschoff) verabschiedet - die Vorzugstrasse findet keine Akzeptanz bei den betroffenen Ortschaften in der Region, sie ist kommunalpolitisch gescheitert!

Die Protagonisten der A22 in der Lokal- und Landespolitik werden sich überlegen müssen, ob sie ihre sture Pro-Haltung weiter beibehalten können. Die Ablehnung der A22-Planung reicht parteiübergreifend weit über das "Grüne" Wählerklientel hinaus. Sie umfasst einen relevanten Anteil an Wahlberechtigten, der durchaus entscheidenden Einfluss auf die Vergabe der Direktmandate bei der kommenden Wahl zum niedersächsischen Landtag haben kann.

Besonders bemerkenswert ist, dass die CDU-Kandidatin Frau Vockert ohne Wimperzucken den Bürgern im Südkreis Cuxhaven die Autobahn zumutet und ihnen das "St. Florians-Prinzip" vorwirft - ihr eigenes lokales Umfeld und das ihres Kollegen Herrn Mc Allister jedoch sauber freigehalten werden von der Vorzugstrasse. Wer mag da an Zufall glauben? Wer gründlich die ROV-Unterlagen studiert, der erkennt schnell, dass die Vorzugstrasse eben nicht objektiv nach rein fachlichen Gesichtspunkten ausgewählt wurde, sondern nach dem lokalpolitischen Raumwiderstand, wie er sich im letzten Jahr dargestellt hat. Viele Argumente in den ROV-Unterlagen sprechen östlich der Weser für eine Nordvariante, das Ergebnis wurde aber ganz offensichtlich in Richtung Südvariante "zurechtgebogen".

Zahlreiche Stellungnahmen enthalten nicht nur eine allgemeine Ablehnung der A22 sondern tragen Detailkritik an den Unterlagen ins Verfahren. Bereits jetzt steht fest, dass eine fachlich fundierte und vollständige Aufarbeitung der eingebrachten Bedenken und Kritik an den ROV-Unterlagen incl. ausreichend intensiver Erörterung innerhalb des vorgeschriebenen Gesamtzeitraumes von 6 Monaten für das ROV-Vorhaben nicht gelingen kann. Ein Raumordnungsbeschluss auf rechtlich sicherer Basis ist in dem vorgegebenen Zeitrahmen nicht zu erreichen. Damit fehlt auch der nachfolgenden Linienbestimmung durch das Bundesverkehrsministerium eine hinreichend solide Basis.

Inzwischen ist das Raumordnungsverfahren beendet und die Linienbestimmung ist beim Bundesverkehrsministerium beantragt.



Mahnfeuer in Lunestedt am 05.11.2007


Informationsstand in Bokel am 03.11.2007

Weitere Informationen: www.a22-nie.de




Bild anklicken zur CASTOR-Hompage
Castor-Transporte
Bild anklicken zur Aktion Z - Hompage (gegen KKW-Esensham und Zwischenlager)

Aktion Z Esensham


"Bürgerbuch":
8.000 Unterschriften gegen die Küstenautobahn A22!
Entlang des gesamten Untersuchungsraumes zur Planung der Küstenautobahn A 22 hat Anfang des Jahres eine Unterschriftenaktion stattgefunden. Der massiven öffentlichen Kampagne der Lobbyisten für eine A 22 wurde damit auf breiter Basis entgegengewirkt. Rund 8.000 Unterschriften wurden am 8. März 2007 im Bundesverkehrsministerium an den Staatssekretär Herrn Großmann übergeben. In dem Gespräch wurde vom Verkehrsministerium bestätig, dass die A 22 nicht im vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes steht und es gar nicht sicher ist, dass sie bei einer Fortschreibung dort eingestuft wird. Es lohnt sich also, weiterhin gegen eine Küstenautobahn aktiv zu sein!


Übergabe der 8.000 Unterschriften im Verkehrsministerium

Die erfolgreiche Unterschriftensammlung gegen die A22 wird fortgesetzt. Das Bürgerbuch und die weiteren Unterschriften sollen zu gegebenem Zeitpunkt dem Wirtschaftsminister Hirche überreicht werden.
Unterschriftenliste als .pdf



Stop Gen-Mais-Anbau in Bokel!

30.03.2007: Die Versuchsfläche wurde nächtens von Unbekannten gemäht. Die Sortenprüfung ist damit für dieses Jahr gescheitert. Die MON810-Pflanzen wachsen aber weiter. Es bleibt abzuwarten, ob sie doch noch Pollenfahnen ausbilden. Außerdem besteht weiterhin Kontaminationsgefahr bei der Ernte. Und Kammerpräsident Stegen überlegt, wie es im nächsten Jahr weitergehen kann mit der Sortenprüfung. Es heißt also: Weiter am Ball bleiben.


Die bundesweiten Aktionen gegen den Monsanto Gen-Mais hatten Erfolg. Der Anbau von Gen-Mais wurde im Frühjahr 2009 von Bundeslandwirtschaftsministerin Aigner verboten.

Demonstration gegen Gen-Mais in Bokel am 05.05.2007

05.05.2007: Am Samstagmorgen haben sich spontan über 100 Menschen aus Bokel und umzu vor dem Hof SteGEN versammelt, um erneut gegen den Gen-Mais-Anbau zu protestieren. Anlass war der erwartete Besuch prominenter CDU-Vertreter auf dem Hof des Kammerpräsidenten.


02.05.2007: Je breiter die Debatte über den Gen-Mais-Anbau des Kammerpräsidenten verläuft (z.B. im niedersächsischen Landtag), desto deutlicher wird, dass Fritz Stegen nicht nur "zwangsweise" den Sortenprüfungsantrag von Monsanto erfüllt, sondern zielgerichtet und mit Vorsatz den Einsatz gentechnisch veränderter Nutzpflanzen vorantreiben will. Nach seiner Auffassung müssen sich Verbraucher und Biobauern an die Gentec-Landwirtschaft gewöhnen.
Die Risiken von MON810 werden inzwischen im Bundeslandwirtschaftsministerium kritischer beurteilt. Die Kontrollauflagen wurden verschärft, und MON810 darf nur in Gebieten angebaut werden, wo Befall mit Maiszünsler vorkommt. Also nicht im Landkreis Cuxhaven!

17.04.2007: Hof Stegen hat äußerlich unbeeindruckt von den vielfältigen Protesten den Gen-Mais in die Erde gebracht. Das Ziel, die Landwirtschaftskammer und ihren Präsidenten von seiner Vorreiterrolle für den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen abzuhalten, wurde nicht erreicht. Damit ist das Ansehen dieser Institution bei den kritischen Verbrauchern und Anliegern in der Region nun endgültig ramponiert.
Wie weiter?
Den landwirtschaftlichen Institutionen muss verstärkt deutlich gemacht werden, dass gentechnisch erzeugte Produkte nicht erwünscht sind. Wenn die Landwirte diesen Weg weitergehen, gefährden sie den Absatz ihrer Produkte.
  • Ein zweiter "Gen-Fall" in unserer Region muss verhindert werden. Initiativen in den kommunalen Gremien und im Kreistag: Cuxland gentechnik-frei!
  • Boykott von gentechnisch erzeugten Produkten und den Produkten von Erzeugern und Vermarktern, denen "gentechnik-frei" egal ist.
  • Transparente Kennzeichnungspflicht für gentechnisch hergestellte Produkte


  • Demonstration am Sonnabend, 14. April 2007

    Veranstalter: Bürgerinitiative Bokel-Bramstedt
    Kontakt: Sibylle Rother (04748/3113) und Helga Gorges (04748/1301)


    Leute, das war toll! Eine so bunte und fantasievolle Demonstration hat Beverstedt noch nicht erlebt. Herzlichen Dank den Organisatorinnen und Organisatoren und allen, die mitgemacht haben!
    Gut 600 (optimistisch geschätzt fast 1000) Menschen aller Altersstufen aus Bokel und umzu (bis hin nach Bremen) zogen in einem bunten Zug durch Beverstedt. Ein gutes Dutzend Trecker war dabei, und selbst auf 4 Pfoten und Hufen wurde gegen den Gen-Mais-Anbau protestiert. Auf der Kundgebung forderte Fleckenbürgermeister Martin Bensen mit bemerkenswert deutlichen Worten den Stop des Versuchs, ansonsten Rücktritt des Kammerpräsidenten. Die SPD hat im Kreistag einen Antrag auf ein gentechnik-freies Cuxland eingebracht mit Ziel: gentechnik-freies Elbe-Weser-Dreieck. Weitere Beiträge von Landwirten, Imkern, Greenpeace, des Bramstedter Pastors und Bündnis90/Grüne zeigten die Breite der Protestbewegung.
    Fotos von der Demonstration! (Vorsicht - je nach Leitung etwas längere Ladezeit)
    Weitere Links:
    Kampagne für Gentechnikfreie Regionen
    Wo Bantam steht wächst keine Gentechnik.


    Presseerklärung des Landtagsabgeordneten Hans-Jürgen Klein
    "Lassen Sie die Finger davon, Herr Kammerpräsident Stegen!"

    Heftige Kritik an den Plänen der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, in diesem Jahr an drei Standorten den umstrittenen Genmais MON-810 anzubauen, kommt von den Landtagsgrünen. Der verbraucherschutzpolitische Sprecher Hans-Jürgen Klein appellierte an den verantwortlichen Kammerpräsidenten Fritz Stegen, die Planungen zu stoppen. Der Grünen-Abgeordnete kritisierte insbesondere, dass der Kammerpräsident selbst eine Fläche für den Anbau in Bokel zur Verfügung stellen will. Klein: "Lassen Sie die Finger davon, Herr Stegen!"

    Die Grünen machen darauf aufmerksam, dass die europäische Zulassung der Maislinie MON-810 noch in diesem Jahr ausläuft, und dass verschiedene wissenschaftliche Studien nach der Zulassung im Jahr 1998 Zweifel an der biologischen Sicherheit dieser Sorte begründen. Demnach hätten sich Anhaltspunkte für eine Reihe ökologischer und gesundheitlicher Risiken ergeben. Außerdem gäbe es den Schädling, gegen den dieser Mais gentechnisch verändert wurde, in Norddeutschland gar nicht, sagte Klein. Auch würden bislang keine geeigneten Sicherheitsregeln für den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen existieren, die eine nicht rückholbare Verbreitung nachhaltig verhindern könnten.

    "Vor diesem Hintergrund ist der Anbau eine Provokation gegen die große Mehrheit der Verbraucher, die Gentechnik in Lebensmitteln ablehnen", sagte Klein. "Aber auch die Mehrheit der Landwirte, die gentechnikfrei arbeiten wollen oder als Biobauern sogar dazu verpflichtet sind, werden von der Landwirtschaftskammer unter Druck gesetzt." Diesen Mehrheiten seien die Kammer und ihr Präsident verpflichtet und nicht den Profitinteressen des Gentechnikkonzerns Monsanto. Da die Kammer gleichzeitig auch Agrarfachbehörde der Landesregierung sei, forderte Klein auch den Landwirtschaftminister auf, dafür Sorge zu tragen, dass der geplante Anbau unterbunden wird.


    Kommunalwahl am 10. September 2006
    Kurzergebnis
    Im Samtgemeinderat Beverstedt werden Margot-Wetjen Holling und Horst Roese auch in der kommenden Ratsperiode wieder vertreten sein. Wolfgang Dieck als Einzelbewerber erreichte ebenfalls ein Mandat. Das reichte aus, um eine Mehrheitsfraktion aus SPD, Bündnis90/Die Grünen und Wolfgang Dieck zu bilden. Somit gab es einen "Regierungswechsel" in der Samtgemeinde Beverstedt.

    Wahlergebnisse siehe http://wahl.kdo.de

    Info-Blatt zur Kommunalwahl zum Herunterladen als .pdf-Datei
    Info-Blatt zur Kommunalwahl




    A22-Trasse: Die erste Tafel "A22-nie" ist aufgestellt!

    Presseerklärung der BI Hipstedt gegen A22






    Hier gehts zu: Materialien gegen die Küstenautobahn

    "A20 rechnet sich nicht" (Interview mit Verkehrsexperte Matthias Gather)

    Interview mit dem BI-Mitglied Horst Roese


    Warum wir die Küstenautobahn brauchen...
    Aus: BUND-Stift 2004
  • Es entstehen viele neue Arbeitsplätze (während der Bauphase bei den großen überregionalen Tiefbauunternehmen).
  • Die Arbeitslosen der Region kommen leichter zu den Arbeitsplätzen in der Metropolregion Hamburg, zahlen dann hier bei uns ihre Steuern und die Region wird wirtschaftlich endlich aufblühen.
  • Über 2 Millionen zusätzliche Kunden aus Hamburg und dem Umland kommen endlich schneller an die Weser und werden hier einkaufen.
  • Die Evakuierungszeiten bei Störfällen im KKW Unterweser werden verkürzt. Ein deutlicher Sicherheitsgewinn für die Menschen in der Region.
  • Die Landwirtschaft in der Region braucht weniger Dünger, da durch die Stickoxide der Abgase die Vordüngung weiter erhöht wird.
  • Kühe auf den Weiden entlang der Autobahn können als Werbeflächen vermietet werden.
  • Die gleichmäßige Geräuschkulisse einer Autobahn wirkt entspannend. Dies wird zahlreiche Wellness-Touristen anlocken.
  • Durch die kürzeren Wege wird Kraftstoff gespart und das Klima geschont. (Von dem Idealzustand, dass um die Häuser herum alles asphaltiert ist und jedermann und jederfrau "Luftlinie" fahren kann, sind wir ja leider noch weit entfernt.)

  • Wer sich weiter gruseln möchte, dem seien die Adressen "www.a22-jetzt.de" und "www.kuestenautobahn.info" empfohlen...
    Herzlich willkommen bei Bündnis 90 / Die Grünen
    Ortsverband Beverstedt






    e=2 color=#BF0000>Fertigstellung Ortsumfahrung Beverstedt - kein Anlass zu reiner Freude...

    Ortsumfahrung Beverstedt


    Eröffnung der Ortsumfahrung Beverstedt - das bekannte Bild: die Größen aus lokaler Politik und Verwaltung drängeln sich stolz vor der Pressekamera - jede(r) will sich den Erfolg auf die eigene Fahne schreiben.

    Worüber nicht gerne gesprochen wird:

    • Etwa 10 Hektar Kulturlandschaft werden verbaut, viele weitere Hektar Naherholungsgebiet und Wohngebiete werden verlärmt


    • Wehldorf verliert seine idyllische Randlage, die Wehldorfer wohnen demnächst am Puls des Durchgangsverkehrs


    • Wehldorf und Osterndorf werden vom Flecken abgetrennt, der Weg nach Beverstedt wird gefährlicher


    • Der Flecken verliert ein Naherholungsgebiet


    • Die neue Straße zieht neuen Verkehr an, es wird schneller gefahren - Folge: schwerere Unfälle werden sich ereignen

    Ob die erhoffte Verkehrsentlastung im Flecken spührbar werden wird, bleibt abzuwarten. Die Ortsplanung hat in den letzten Monaten mit allen Kräften dafür gesorgt, motorisierten Verkehr in den Flecken zu ziehen. Triste Parkplätze wie Sand am Meer, damit ja niemand auf die Idee kommt, sich zu Fuß zu bewegen oder ein Rad zu benutzen... Für den Parkplatz am Rathaus fiel ein altes Fachwerkhaus. Und der Verkehr Richtung Stubben/Hagen bleibt eh' im Ort.

    Die schlimmsten Auswüchse der Straßenplaner konnten zwar durch den unermüdlichen Einsatz der Bürgergruppe "Arbeitskreis Ortsumgehung" verhindert werden - ein Grund zu reiner Freude kann die Eröffnung dennoch nicht sein!


    Mut zum Frieden

    20. März 2004

    Im Rahmen des bundesweiten Aktionstages der Friedensbewegung aus Anlass des Kriegsbeginn vor einem Jahr im Irak fanden auch in Beverstedt Aktivitäten statt.

    Friedens-Fahrrad-Fahrt durch Beverstedt und eine symbolische Aktion
    "Mauern führen zum Krieg - lasst die Mauern fallen!!!"






    Zwei sehenswerte Hompages in der Samtgemeinde Beverstedt:

    Förderverein Wollingster See
    Skulpturenpark Kramelheide


    Die schönsten Plätze von Beverstedt

    Bei der Erneuerung des Ortsbildes von Beverstedt konnten größere Flächen von alter Bausubstanz befreit werden und der Nutzung als Parkplatz zugeführt werden.

    Hier letzte Erinnerungsfotos an ein altes Fachwerkhaus, das den Blick auf den repräsentativen neuen Rathausanbau versperrte und daher entfernt wurde - ähnlich wie die Marktplatanen für den freien Blick auf die neue Volksbank.



    See You in Valhall

    Allen Beschönigungen der lokalen Spitzen zum Trotz ist die Neonazi-Szene in Beverstedt nach wie vor aktiv. Etwa 30 eindeutig rechts orientierte Jugendliche versammelten sich unter Polizeiaufsicht Mitte August 2002 am Friedhof in Stubben. Sie legten Kränze für einen jungen Mann nieder, der durch einen tragischen Verkehrsunfall ums Leben gekommen war. Text ihrer mit einem Wehrmachtskreuz ausgestatteten Anzeige in der Nordseezeitung: "See You in Valhall".
    Ein nächtlicher Raubüberfall, ausgeübt von zwei jungen Männern, die den rechten Kreisen zugerechnet werden, hatte bereits wenige Wochen vorher aufgezeigt, dass die Gewaltprävention in der Samtgemeinde Beverstedt weiterhin hohe Priorität haben muss.
    Im April 2003 hat es in Lunestedt Tätlichkeiten von einer Gruppe Mädchen, die dem rechten Spektrum zugerechnet werden, gegeben. Im Juni 2003 wurde ein junger Mann auf dem Parkplatz einer Diskothek zusammengeschlagen von jungen Männern aus dem rechten Umfeld.
    Durch Hauhaltsauflagen seitens der Landesregierung wird die vorhandene Qualität der Jugendarbeit in Beverstedt in Frage gestellt, ebenso die Existenz der Musikschule. Diese Aktivitäten, wie auch die Arbeit des Präventionsrates, sind aber wesentliche Elemente zum Trockenlegen des "braunen Sumpfes". Hier zu sparen, bedeutet am falschen Ende zu sparen.


    Bahnquerung Stubben - aufgepasst!



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